Erreichbarkeitstests
Prüfen, ob Bauteile, Bedienelemente und Montagepositionen für unterschiedliche Körpergrößen tatsächlich erreichbar sind.
STRIVE für Industrie und Forschung
Von industrieller Produktvalidierung bis zur Forschung: STRIVE ergänzt VR um spürbares Feedback und macht digitale Modelle zu realitätsnäheren Entscheidungs- und Trainingsumgebungen.

Industrielle Produktentwicklung
Im Digital Twin und Industrial Metaverse lassen sich Produkte, Arbeitsplätze und Prozesse früh virtuell erleben. STRIVE ergänzt die visuelle Simulation um physische Rückmeldung: Anwender spüren Grenzen, Kontakte und Kollisionen direkt am Körper. So wird die virtuelle Beurteilung zu einer realitätsnäheren Grundlage für Entwicklung und Absicherung.
Konkrete Einsatzbereiche
Wo Sicht allein nicht reicht, macht STRIVE virtuelle Grenzen und Kontakte körperlich erfahrbar – für realitätsnähere Prüfungen und wirksameres Training.
Prüfen, ob Bauteile, Bedienelemente und Montagepositionen für unterschiedliche Körpergrößen tatsächlich erreichbar sind.
Bewegungsräume, Körperhaltungen und Kontakte an Kopf, Brust, Hüfte oder Beinen realitätsnäher bewerten.
Absichern, ob Komponenten montiert, Werkzeuge geführt und geplante Arbeitsschritte praktisch ausgeführt werden können.
Abläufe mit spürbaren Kontaktpunkten wiederholbar trainieren und verbessern – auch bevor eine reale Anlage oder ein Produkt verfügbar ist.
Wissenschaftlich evaluiert
In einer veröffentlichten Expertenstudie testeten 16 VR-Fachleute aus der Automobilindustrie STRIVE in fünf praxisnahen Anwendungsfällen.
Studie bei ACM ansehen„Es gibt mir die Möglichkeit zu erkennen, wie eng es in meinem physischen und ergonomischen Raum ist.“
„Mit dem Force Feedback muss ich mich nicht zuerst auf meine Augen verlassen – das entlastet mich.“
„Ohne dieses haptische Gefühl hat man einfach weniger Rückmeldung […] und weiß nicht, ob das tatsächlich möglich ist.“
Quelle: Achberger et al., STRIVE: String-Based Force Feedback for Automotive Engineering, UIST 2021. Aussagen und Ergebnisse beziehen sich auf den im Paper untersuchten STRIVE-Prototyp.
Drei realisierte Beispiele
STRIVE macht physische Wechselwirkungen bereits im virtuellen Entwicklungsprozess spürbar. Dadurch lassen sich Fehler früher erkennen und vermeiden, Validierungsschleifen verkürzen und Hardwareprototypen gezielt reduzieren – genau dort entsteht wirtschaftlicher Mehrwert.
Frühe Fehlererkennung
Kürzere Entwicklungszeit
Weniger Prototyping
* Hinweis zu den Darstellungen: Die gezeigten Bilder wurden zur Veranschaulichung erstellt. Die beschriebenen Anwendungsfälle wurden bei einem Automobilhersteller realisiert; Originalaufnahmen können aus Vertraulichkeitsgründen nicht veröffentlicht werden.
Von Industrie bis Forschung
STRIVE ist nicht auf einzelne Branchen oder Prüfaufgaben beschränkt. Überall dort, wo virtuelle Umgebungen für Entwicklung, Simulation, Training oder Forschung genutzt werden, macht körperliches Feedback Interaktionen verständlicher, realistischer und aussagekräftiger.

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