
Human Workflow (IC.IDO)
Kollisionsdaten aus IC.IDO werden im STRIVE Tool verarbeitet und den verbundenen Modulen zugeordnet.
STRIVE
STRIVE stoppt Bewegungen an virtuellen Grenzen. So lassen sich Erreichbarkeit, Bewegungsraum und Kollisionen realitätsnäher beurteilen – bevor Hardware verfügbar ist.
Das Produkt
In einer reinen VR-Simulation kann der Körper durch virtuelle Bauteile hindurchgehen. STRIVE simuliert dagegen physische Kräfte – nicht nur Vibrationen. Erkennt das System eine Kollision, baut das zugeordnete Gerät eine spürbare Gegenkraft auf und begrenzt die Bewegung an der virtuellen Oberfläche. Im vorgesehenen Aufbau ist STRIVE so robust, dass Anwender sich kontrolliert mit ihrem Körpergewicht gegen virtuelle Objekte lehnen können.

So funktioniert STRIVE
Links ist der physische Aufbau mit drei STRIVE Geräten zu sehen. Rechts zeigt die VR-Sicht dieselben Kontaktpunkte an Kopf, Hüfte und Schrauber.
Physischer Aufbau
VR-Sicht
Die STRIVE Geräte werden am Aufbau befestigt und mit den relevanten Punkten verbunden – hier mit Kopf, Hüfte und Schrauber.
Die VR-Anwendung erkennt den Kontakt mit der digitalen Geometrie. Das STRIVE Tool aktiviert daraufhin gezielt das zugeordnete Gerät und erzeugt die passende Gegenkraft.
Die VR-Software erkennt den Kontakt zwischen Nutzer und virtuellem Objekt.
Positions- und Kollisionsdaten werden an das STRIVE Tool übermittelt.
Das Tool bestimmt das passende Feedbackmodul und sendet den Steuerbefehl.
Das Modul erzeugt die körperliche Rückmeldung an der betroffenen Position.
Flexibler Einsatz
Die Module lassen sich je nach Prüffrage an relevanten Körperpositionen einsetzen – zum Beispiel für Kollisionen an Kopf, Hüfte, Brust oder Beinen. Dadurch bleibt das Setup auf die entscheidenden Kontaktpunkte fokussiert.
Drei realisierte Anwendungsbeispiele ansehen
Kompatibilität
STRIVE erweitert bestehende VR-Workflows, ohne vertraute Arbeitsabläufe zu verändern. Anwender arbeiten weiterhin in IC.IDO, Unity oder Autodesk VRED und können ihre VR-Szenarien direkt um körperlich spürbares Feedback ergänzen. Die Integration für Unreal Engine befindet sich bereits in Entwicklung und wird demnächst verfügbar.

Kollisionsdaten aus IC.IDO werden im STRIVE Tool verarbeitet und den verbundenen Modulen zugeordnet.

Die verfügbare STRIVE-Anbindung überträgt haptische Feedbackereignisse aus Unity-basierten VR-Anwendungen.

STRIVE unterstützt haptisches Feedback in bestehenden Visualisierungs- und Validierungsworkflows mit Autodesk VRED.
Die Integration befindet sich aktuell in Entwicklung und wird demnächst für Unreal-Engine-basierte VR-Anwendungen verfügbar.
Weitere VR-Software prüfen wir gerne projektspezifisch. Der verfügbare Funktionsumfang hängt von Szene, Tracking-Setup und gewünschter Feedbacklogik ab.
Die genannten Produktnamen und Logos sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber. Unreal® Engine und das Unreal-Engine-Logo sind Marken oder eingetragene Marken von Epic Games, Inc. in den USA und anderen Ländern.

Lieferumfang
STRIVE im eigenen Prozess